Wie bleiben getrennte Väter mental gesund?
Shownotes
Eine Trennung mit Kind gleicht für Väter einer Entwurzelung. Psychotherapeut Thomas Callsen-Rauer spricht mit Florian Wörgötter über Trauer und Glücksgefühle und wie Männer mental gesund bleiben, wenn ihre Partnerschaft, ihr selbst gebautes Nest und das tägliche Leben mit ihrem Kind verloren gehen. Außerdem gibt der ehemalige Vätergruppenleiter der Männerberatung Wien noch Tipps, wie sich die Bindung zum Kind nach einer Trennung vertiefen lässt und was Kinder und Co-Parenting nach einer Trennung wirklich brauchen.
🎧 PAPA SOLO – Der Podcast für getrennt erziehende Väter
Idee, Moderation, Gestaltung, Produktion, Musik: Florian Wörgötter
Gast: Thomas Callsen-Rauer, Psychotherapeut, www.callsen-rauer.at
Email: connect@papasolo.at
Instagram: @papasolo.at
Empfohlene Anlaufstellen für Väter
Männerberatung Wien
Beratung für Männer und Väter: https://www.maenner.at/beratung/vaeterarbeit/
Papainfo
Informationen, Beratung und Austausch für Väter: https://papainfo.at/
NANAYA–Väternachmittag
Offener Treffpunkt für Väter mit Babys und Kleinkindern: https://www.nanaya.at/vaeternachmittag
Kriseninterventionszentrum Wien
Unterstützung bei akuten Krisen und Überlastung: https://kriseninterventionszentrum.at/
Und weil Musik die Bindung zwischen Vater und Kind vertiefen kann, finden sich die von den interviewten Vätern gehörten Songs in der Spotify-Playlist PAPA SOLO – Die Playlist für getrennt erziehende Väter:
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich bin auch allein ein starker Mann, ich bin auch alleine einen Mann der seine Emotionen findet.
00:00:05: Ich kann auch alleine gut für mein Kind sorgen wenn ich es sehe.
00:00:27: Der Podcast für Getrennt und Alleinerziehende Väter.
00:00:36: Hallo again bei Papasolo dem Podcast in dem ich Florian Wörgerter mit Vätern spreche die ihre Kinder gemeinsam mit der Mutter erziehen obwohl sie getrennt sind nämlich zumindest fünfzig Prozent.
00:00:49: Und mit einigen von ihnen habe ich schon Gespräche geführt, in denen sie mir erklärt haben wie es ihnen damit geht und welches Struggles sie haben.
00:00:56: Und wie sie dieses Struggle auch lösen können.
00:00:59: In diesen Gesprächen haben wir alle gecheckt dass wir alle miteinander keine Experten sind aber vielleicht dann doch ein bisschen welche wurden weil wir uns auf unsere Intuition verlassen können und vielleicht schon etwas dazugelernt haben.
00:01:11: Ich persönlich bin jetzt auch keiner der viel Experten-Literatur liest, weil ich mich auch gerne auf meinen inneren Gedanken verlasse wenn so meine Tochter geht.
00:01:20: Aber ich finde schon das Fakten helfen können und vor allem dass es sich auch auszeit zuzuhören wenn die reden die sie wirklich auskennen nämlich die richtigen Experten.
00:01:30: Und deswegen haben wir gedacht lad' ich heute einmal einen Experten zum Podcast ein.
00:01:35: Heute sitzt bei mir Thomas Karlsenn Rauer.
00:01:38: Er ist
00:01:39: Psychotherapeut.
00:01:40: Er ist superweis, er ist Coach und arbeitet für die Männerberatung Und leitet dort eine Vätergruppe.
00:01:46: Servus Thomas!
00:01:47: Servus!
00:01:47: Willkommen!
00:01:48: Danke, dass ich da sein darf.
00:01:49: Du bist der Mann, der schon mit sehr vielen Pappers geredet hat Nämlich in deiner Väter-Gruppe.
00:01:53: Ich freut mich sehr, dass du heute da bist Um mit uns ein bisschen darüber zu reden.
00:01:57: Was passiert eigentlich nach einer Trennung In einem Mann?
00:02:00: Was passiert wenn's ihm nicht gut geht?
00:02:02: Was spielt das Thema Mental Health eigentlich für eine Rolle Und wie können wir es schaffen, wenn wir plötzlich da alleine stehen und dass es uns gut geht?
00:02:10: Vielleicht magst du die mal kurz vorstellen mit deinen eigenen Worten.
00:02:12: Du hast mich eh schon sehr treffend vorgestellt.
00:02:14: ich bin einfach Psychotherapeut und sehr lange schon bei der Männerberatung Wien tätig.
00:02:19: Die Männerberation Wien ist ja grundsätzlich eher aus dem Gewaltkontext bekannt also sprich wenn Männer in der Zeitung auftauchen als Gewalttäter und ganz oft auch als Väter.
00:02:28: Mir war's wirklich ein Anliegen und das ist jetzt sicher schon sie macht Jahre her dass wir für die vielen Väter, die sich bei uns gemeldet haben und gesagt haben es gibt eigentlich jetzt keinen Zwang warum ich etwas machen muss.
00:02:40: Aber ich merke, ich würde gern was tun.
00:02:43: Wie kann ich von Ihres Blatt gesagt ein besserer Vater sein?
00:02:47: Da hatten wir einfach kein Angebot!
00:02:48: Und aus dem heraus ist das entstanden.
00:02:51: man muss ehrlich sagen Männer tun sich ein bisschen schwer mit solchen Gruppen wo's um Kommitment, um Beziehung geht.
00:02:57: Das Wissen und der Erfahrung teile ich mit vielen anderen Kollegen und Kolleginnen Aber ich bin wahnsinnig froh, über die sie bleiben.
00:03:05: Welche Rolle spielen in dieser Gruppe auch Männer, die getrennt sind?
00:03:09: Beziehungsweise?
00:03:10: ihr Kind hat dann gemeinsam getrenmt oder vielleicht nicht gemeinsam getrantert?
00:03:14: Ich würde
00:03:14: sagen es trittelt sich auf.
00:03:16: also so ein Drittel ist in einer superstabilen Paarbeziehung ein Dritel ist getrenned und ein Drittle kommt schon mit dem Gefühl da insgesamt was tun zu wollen.
00:03:25: und das hat sicher auch manchmal etwas mit der Partnerschaft zu tun und nicht nur mit dem Kind.
00:03:39: Bist du dort als Psychotherapeut aktiv, wenn du diese Gruppe leitest?
00:03:43: Das ist auch mein
00:03:43: Anspruch.
00:03:44: Als solchen würde ich dir jetzt gerne mal eine Frage stellen und vielleicht die Frage, die vielleicht das ganze Gespräch aufmacht und vielleicht da war die schwierigste ist... Wenn man sich jetzt frisch trennt von der Mutter seines Kindes dann gleicht es meiner Erfahrung nach eigentlich einer Entwurzelung weil Man verliert jetzt nicht nur seine Lebenspartnerinnen, die er gleichzeitig Liebespartnerin ist.
00:04:05: Die gleichzeitig Coaches-Mentorin mit der man vor den Alltag bestreitet.
00:04:10: Mann verliert ja auch seine Basis eigentlich, sein Daheim also je nachdem wie es sich dann entwickelt aber... ...man verliert das Nest dass man als Familie aufgebaut hat und man verliert ein bisschen diesen gemeinsamen Blick auf eine gemeinsame Zukunft als Kleinfamilie.
00:04:26: Und natürlich das allerwichtigste immer verliert die Chance, dass man ist ein Kind jeden Tag in der Früh aufstehen sehen kann und vielleicht am Abend ins Bett bringt.
00:04:36: Was empfiehlst du jetzt Vetern als erstes, die sich in dieser extremen Umwälzung, in diesem vollkommenen Neuland, in diese neuen Realität möglichst schnell zurechtfinden wollen?
00:04:47: Was tun sie da?
00:04:49: Ich finde das sind ja Aufzählungen an Zuschreibungen, an Partnerschaften, die du gerade als Einleitung gemacht hast, unglaublich viel drinnen steckt warum Partnerschaften so aufgeladen sind.
00:05:01: Und ich sage das deswegen, weil es auch gleichzeitig ein Einstieg ist in die Antwort sicher mal damit zurechtfinden In dieser neuen Realität Also nicht festhalten an dem was man verloren hat sondern zu sagen okay Ich bin jetzt in einer Krise Mit der muss ich mich zurechts finden und So etwas finden wie Boden unter den Füßen Weil dass was du gerade beschrieben hast ist wenn man sich das überlegt Das ist ja mehr oder weniger das gesamte Leben Das ist wirklich so wie gesagt, dass das Nest die Basis, die Partnerschaft in Zukunft.
00:05:34: Und dann kommt noch dazu diese große Angst, ich verliere mein Kind!
00:05:39: Ich glaube das wichtigste in der Zeit ist einfach sich bewusst zu sein, dass es eine Krise ist und dass es nicht einfach darum geht, sich jetzt mit keine Ahnung rechtlichen Mitteln oder anderen Mitteln möglichst... in dem alten System einzuhängen, sondern sich ein neues System zu schaffen.
00:05:56: Sich Unterstützung zu holen und sich zu überlegen wo sind meine Ressourcen?
00:05:59: Habe ich Familie oder Freunde?
00:06:01: Wo kann ich mir Unterstützung holen?
00:06:02: Das ist eigentlich eine der wesentlichen Fragen weil es ist eine Krise.
00:06:06: eine Partnerschaft zu verlieren noch dazu mit Kind zählt zu den großen dramatischen Erlebnissen die man so im Leben haben kann.
00:06:14: was ich tatsächlich auch gern raten mag Vorsicht vor den Freunden, die negative Erfahrungen mitbringen.
00:06:21: Negative Vibes!
00:06:22: Also man hat immer den besten Freund der auch eine Trennung gehabt hat sich überlegen wo ist meine eigene Geschichte und wie kann ich die möglichst positiv schreiben?
00:06:30: Und wie kann das mit Kind in dieser neuen Situation gut integrieren?
00:06:55: Das mag vielleicht manchmal ein Vorurteilen sein, manchmal sogar stimmen dass Männer eigentlich sich schwer tun Unterstützung zu suchen oder anzunehmen oder überhaupt zu fordern.
00:07:06: Vielleicht bei manchem Männer einfach denken, sie müssen jetzt stark sein und dürfen diese Schwäche nicht zulassen.
00:07:11: Gleichzeitig ist es ja vielleicht auch sehr schwierig je nach Umfeld, dass man vielleicht einer der wenigen ist, der tatsächlich so eine Trennung erlebt während die anderen Freunde und Familien gerade das zweite Kind in die Welt setzen.
00:07:24: Was empfiehlt du da Jungs und Männern?
00:07:29: Die vielleicht einen gewissen Stolz haben aus sich Nichthilfe holen wollen!
00:07:35: Die Frage ist, warum fällt es Männern so schwer?
00:07:37: Also du sagst ja selber schon aus einem gewissen Stolz heraus.
00:07:41: Wo haben wir denn ein Männerbild das in einer konstruktiven und positiven Weise Unterstützung sucht?
00:07:46: Wir kennen Männerbilder aus Filmen wo sie Helden sind oder Opfer.
00:07:51: beide sterben manchmal oder wenn nicht dann sind sie unbesiegbar.
00:07:55: Ich glaube aktuell ist es ein bisschen so, dass Männer die Schwäche zeigen auf das Deppen dargestellt und ich denke mit der Werbung wo man nicht einmal den Geschichtspieler bedienen kann oder sowas in diese Richtung.
00:08:05: Es tut mir immer ein bisschen weh wenn ich das sehe weil Männer die schwach sind und sich Unterstützung holen entweder unrealistisch dargestellt werden oder als Deppen und das pilft Männern nichts.
00:08:19: und sich diese Unterstützung zu holen.
00:08:22: Da gibt es einen Zeitfenster.
00:08:23: Man sagt ja auch, dass so eine Krise öffnet ein Fenster wo man besonders berührbar ist und besonders gut wahrnimmt was man eigentlich empfindet.
00:08:32: Das dauert zwei drei Wochen an das ist leider nicht sehr groß aber in dieser Zeit kann man wirklich einsteigen in eine neue Geschichte in die Geschichte.
00:08:40: ich bin auch allein ein starker Mann.
00:08:42: Ich bin auch alleine ein Mann der seine Emotionen findet.
00:08:45: Ich kann auch alleine gut für mein Kind sorgen wenn ich es sehe.
00:08:49: Das ist etwas, was in diesem Window of Opportunity besonders gut gelingen könnte.
00:08:54: Wenn dieses Fenster jetzt schließt nach drei Wochen?
00:08:57: Ist das eine Ausrede weiter wie bisher zu wurscheln oder... Wie kommt man dann da langfristig jetzt hinein diesen Krisenmodus vielleicht jetzt nicht immer ewig als Krise zu betrachten sondern halt mit dieser neuen Normalität?
00:09:09: Ja der hilft
00:09:09: dir die Tatsache dass du Vater geworden bist in Wirklichkeit weil.
00:09:13: ich habe jetzt von einer Trennungskrise gesprochen.
00:09:15: In dem Fall wenn Du eine normale Trennung erlebst kann man sich dem verschließen.
00:09:20: Also ich nehme an, wir kennen alle diese klassischen Männer die nach einer Trennung recht schnell bereit sind sich neuen Ufern zuzuwenden und wenig darüber reflektieren wie sie mir selber geht.
00:09:30: Ich glaube das macht vielleicht auch das Besondere aus warum bei Trennungen wo Kinder dabei sind Väter einfach gezwungen sind sich letztlich lebenslang damit auseinanderzusetzen.
00:09:42: wer bin ich?
00:09:43: Wer bin ich in Beziehung?
00:09:44: Wer möchte ich als Vater sein?
00:09:46: aber auch... Wie bin ich denn zu mir selber?
00:09:49: Was erlebe ich denn in so einer Krise?
00:09:51: Was kommt da an alten Geschichten hoch, wie habe ich meine eigene Kindheit mit meinem eigenen Vater erlebt.
00:09:58: Und insofern ist die Tatsache das man ein Kind hat, so man nicht einfach verschwindet auf jeden Fall auch eine Tatsachre, mit der ich mich auseinandersetzen muss wenn ich den Kontakt in irgendeiner Form aufrechterhalten will.
00:10:32: Das ist der Meinung oder auch den Wissen, warum bringt es denn uns Männern was wenn wir unsere Sorgen noch wirklich mit anderen teilen?
00:10:40: Und die Redezeit nur von Jammern sondern reflektieren um Versuch und Erlösungen zu finden.
00:10:47: Sich wirklich mitzuteilen was mich wirklich gerade bewegt das verändert etwas in mir.
00:10:53: Das ist eine Chance für Veränderung eine Chance mich selber besser kennenzulernen.
00:10:59: Das Schwierige daran ist, dass wir solche Umgebungen wo das wirklich möglich ist recht selten haben.
00:11:05: Und ich sage jetzt grad wie als Männer.
00:11:08: so eine Umgebung wo ich über meine Emotionen sprechen kann und über meine ehrlichen Sorgen ohne dafür abgewertet zu werden ist etwas was ich durch ein seltener lebt.
00:11:17: Es gibt es aber es ist selten.
00:11:19: Das klassische Männergespräch dreht sich um irgendetwas.
00:11:24: Es dreht dich um Auto, um Fußball vielleicht um eine schöne Frau die gerade vorbei geht You name it.
00:11:30: Wenn ich dort einmal erzähle, dass ich mir Sorgen mache wie mein Kind durchschläft oder wie es in der Schule ist dann werden sich alle desinteressiert wegdrehen.
00:11:37: Im Idealfall im schlechteren Fall werde ich der Lächerlichkeit preisgegeben.
00:11:42: Was mich in dieser Gruppenarbeit auch wirklich auffällt und das ist das was ich oft höre warum väter da recht lang bleiben Ist das wirklich wertvolles Dass man keine Ratschläge bekommt sondern dass dir zugehört wird.
00:11:55: Dass es einen Platz gibt für Wie geht's mir?
00:11:58: Was habe ich für
00:11:59: Sorgen?".
00:12:00: Und das kann durchaus weit darüber hinausgehen, wie geht es mir gerade aktuell mit meinem Sohn oder meiner Tochter und wie gehts in der Schule und wie wird sie im Schlafen.
00:12:11: Sondern das sind wirklich oft Themen die – und du hast mich schon darauf angesprochen als Psychotherapeut – das sind die Themen wo wir dann auch wirklich daran arbeiten, wo die eigene Geschichte eine Rolle spielt in meiner Beziehung zum Kind Das ist die therapeutische Arbeit in dieser Gruppe.
00:12:28: Gibt es irgendwie generalisierbare Aussagen jetzt auf Basis deiner Beobachtungen, worauf wir Väter da schauen können wie wir diese Beziehung zwischen der eigenen Kindheit und unseres eigenen Kindes irgendwie verstehen können?
00:12:41: Mir bewusst zu sein dass es diese Bedeutung hat das ist nicht egal ist wie ich selbst aufgewachsen bin.
00:12:47: Dass es nicht egal is wie mein eigener Vater in meiner Erinnerung iß Die richtigen oder meistens nicht die richtigen Gesprächspartner sind zum Beispiel, um das aufzuarbeiten.
00:13:00: Also mit meinen Kindern darüber zu sprechen wie sie mir mit meinem Vater gegangen ist genau so Meistens überfordern wir darüber zu sprechen wie es in der Partnerschaft mit ihrer Mutter gegangen ist.
00:13:09: Das sind Themen, die gehören zum Therapeuten, die gehört vielleicht in einen idealen Freundeskreis Oder eine Beratungsstelle.
00:13:16: wenn's krisenhaft wird aber dessen bewusst zu sein Wie ich der geworden bin, der ich da gerade bin?
00:13:22: Das ist das Wichtige.
00:13:24: dann kann ich auch gut damit umgehen und das gilt im Übrigen für alle Beziehungen nicht nur zum Kind.
00:13:46: Du meinst, dass es ja Umgebungen braucht wo wir als Männerväter auch reden können und vielleicht uns reden trauen und vielleicht da wahr gehört werden.
00:13:56: abgesehen von Beratungsgruppen was würdest du denn da sonst empfehlen?
00:13:59: Wo wir Real Talk'n können?
00:14:02: Das ist echt eine gute Frage die beschäftigt mich selbst auch oft.
00:14:09: das sind wahrscheinlich Orte wo man möglicherweise eher Frauen treffen würde.
00:14:13: Also ich sage jetzt zum Beispiel in der Yoga-Stunde bei einem Meditationswochenende, bei einem Achtsamkeits-Training.
00:14:22: Sicher nicht beim Fußball spielen, sicher nicht beim Feierabendbier und das sind jetzt Zuschreibungen von mir – das schließt das eine, das andere nicht aus.
00:14:30: Aber wenn ich eine Umgebung suche wo ich mich mit Achtsamtkeit und mir selbst beschäftigen möchte müssen das Umgebungen sein die das grundsätzlich anbieten Und meine Erfahrung, dass die Männer, die man dann dort trifft zum Beispiel gute Gesprächspartner sind für solche Themen.
00:14:48: Meistens trauen sich die anderen auch nicht gleich.
00:14:51: Aber es funktioniert!
00:14:53: Es muss einer anfangen über seine Gefühle zu reden.
00:14:55: das ist meine Erfahrung und ich bin nicht immer der erste der das macht.
00:14:59: aber man kann durchaus... Man kann mutig sein und man kann einmal einfach sagen ja das beschäftigt mich gerade und Ich bin da gerade in einer Krise und weiß nicht so recht weiter und auf einmal kriegt man mit wer Wer redet lieber von seiner Uhr und wer steigt auf das Gespräch ein?
00:15:14: Also ich persönlich kann es jetzt aus meiner Erfahrung sagen, dass es schon sehr hilfreich war und ist sich mit anderen Vietern zu unterhalten die in einer ähnlichen Trennungssituation sind.
00:15:26: Und auch für Zeit mit dem Kind alleine verbringen um sich da etwas austauschen.
00:15:30: Das hat mir schon sehr geholfen.
00:15:32: Kennst du der Plattformen oder irgendwelche Orte oder irgendwlere Gruppen, die sowas anbieten?
00:15:39: Also grundsätzlich fällt mir da als erstes diese Webseite, ein Papainfo.at.
00:15:45: Die sammeln einfach mal Angebote für Veta ganz generell.
00:15:50: Aber was alle sagen ist es gibt einfach zu wenig Angebote.
00:15:54: Es gibt eine Spielgruppe bei Nanaya Da kenne ich sogar denjenigen der das leitet.
00:16:01: Das ist für Veda die ganze kleine Kinder mitbringen also so richtig spielen auf der Decke.
00:16:05: Das ist ein ganz seltenes Angebot und Ich glaube, dass die Möwe manchmal... Und das ist auch so typisch für die Frauenspielgruppe.
00:16:19: Für die begleitenden Männer Auch etwas anbietet.
00:16:23: ich habe davon gehört aber das ist für mich ein typisches Beispiel Dass Männer dann abgeholt werden wenn sie die Frauen irgendwohin begleiten wo die Kinder spielen.
00:16:31: Aber es ist wirklich nicht so, dass es da viele Angebote gibt und leider wenn es sie gibt werden Sie auch nicht besonders überlaufen.
00:16:56: Diese Phase nach einer Trennung, man muss sich neu orientieren und ein neues Daheim finden.
00:17:05: Man muss es schaffen, dass das Kind sich auch daheim fühlt.
00:17:08: Man muß vielleicht beruflich etwas ändern.
00:17:10: Man steht plötzlich vor ganz vielen neuen kleinen Herausforderungen die früher eigentlich ganz normal waren weil man vielleicht auch die Hilfe von der Mutter kriegt
00:17:18: bzw.,
00:17:19: man kann es auch ruhig ehrlich sagen, manchmal hat die Mutter die Dinge übernommen hat für die man jetzt aber wirklich niemanden mehr hat, der sie macht.
00:17:26: Man muss halt jetzt auch um Dinge kümmern wie... keine Ahnung, Schuhe kaufen oder kochen, jausen herrichten, whatever alles diesen ganzen Alltag stemmen.
00:17:37: Wenn er zu viel auf einmal kommt kann es natürlicher sein und da geht's nicht ums Jausenbrot sondern einfach um die Gesamtbelastung dass das vielleicht bei Männern zu Krisen führt, zu psychischen Krisen führt diese Neuorientierung und vielleicht eben diese Entwurzelung Dass die mentale Gesundheit unterleidet.
00:17:54: Was sagst du jetzt als Psychotherapeut?
00:17:56: Was hilft der Vätern wirklich?
00:17:58: Wir sind wieder bei dem Thema angelangt, sich Unterstützung holen.
00:18:02: Also ich glaube wichtig ist so was zu haben wie eine Umgebung, die sagt sage mal du hättest die Trennung sechs Monate her.
00:18:08: Du schaffst es immer noch nicht dich zu rasieren und uns fällt auf dass es dir nicht gut geht.
00:18:14: Was ist los mit dir?
00:18:14: brauchst du Hilfe?
00:18:16: das ist die Variante wenn's andere schon merken.
00:18:19: im Idealfall merk' ich selbst dass ich einfach Unterstützung brauche.
00:18:22: Und es dreht sich tatsächlich ganz oft um dieses Thema, kann ich mir eingestehen das ich Hilfe brauche?
00:18:30: Das ist quasi die Fortsetzung von diesem Thema und es gibt diese Angebote.
00:18:34: Ich kann tatsächlich beim Kriseninterventionszentrum anrufen, bei der Männerberatung Journaldienst anruften, ich kann mir wirklich in Wien – ich weiß ja, Wien ist hier bevorzugt – an vielen Stellen Unterstützung holen.
00:18:47: aber erste Schritte sind Wirklichkeit mehr einzugestehen.
00:18:50: Ja es mir geht's nicht gut.
00:18:52: Ich denke die ganze Zeit an die Trennung, ich bin nur wütend traurig, whatever... ...ich tue mir schwer meinen Alltag zu bewältigen, ich tue mich schwer beim Arbeiten.
00:19:01: Dieses Gedankenkreisen ist ein ganz wichtiger Indikator für den Grad an Krise in dem ich mich befinde.
00:19:09: und wenn das man sagt so nach von mir aus sechs Monaten aber ich finde das eine sehr lange Zeit um das sechs Monate auszuhalten, das ist ein halbes Jahr Spätestens dann besteht die Gefahr, dass aus der akuten Krise einfach ein pathologischer Zustand wird.
00:19:24: Also das ich wirklich in einem Zustand bin, wo es nicht mehr darum geht kann ich mein Kind noch sehen, sondern schaffe ich mein Leben noch.
00:19:44: Woran erkenne denn, dass das eine nachhaltige Krise ist?
00:19:47: Die kurze Fonse mit psychisch auszunocken und dass es ihm nicht nur ein kurzer Trennungsschmerz ist?
00:19:53: Wo ich wirklich genauer hinschauen muss, ist wenn du merkst ich verliere einfach das Interesse an Dingen die mir wichtig waren.
00:20:00: Also sowas wie Hobby, Freunde, meine Arbeit... Ein Indikator nach dem in meiner Praxis auch fast immer Frage ist, wie schaut's beim Schlafen aus?
00:20:10: Wenn jemand berichtet schlafen kann nicht mehr gut oder ich schlafe extrem viel, ich könnte den ganzen Tag schlaven.
00:20:18: Das ist ein tatsächlich sehr wichtiges Zeichen, wenn sich der Schlaf entweder verändert oder schlichtweg ich einfach Schlaflosigkeit habe.
00:20:25: Dieses Gedankengreisen hört dann meistens in der Nacht auch nicht auf.
00:20:29: Was schon noch, und das ist ein bisschen weniger deutlich... Das ist so etwas wie Vermeidung.
00:20:35: Also dieser Rückzug, der dann auch passiert.
00:20:38: Nicht nur dass ich das Interesse an Dingen verliere, sondern ich ziehe mich generell aus meinem Sozialleben zurück.
00:20:45: Ich bleibe lieber zu Hause im schlimmsten Fall.
00:20:47: Ich trinke einfach daheim alleine weil dann geht es mal gut und dann schlafe ich vielleicht doch scheinbar besser.
00:20:53: Das ist eine Spirale die Wenn sie mir selber auffällt, habe ich Glück.
00:20:58: Weil dann kann ich was tun wenn sie mir selbst auffält und
00:21:03: das
00:21:04: bei Männern so wichtig ist dass sie das nicht als Schwäche erkennen wenn sie dann sagen hey bitte mir geht's nicht gut ich brauche Unterstützung wem auch immer sieht es dann sagen sondern sind in Form von Selbstfürsorge Und das ist beim Männern halt ganz oft Nicht das erste voran zu denken
00:21:20: um jetzt überhaupt mal gar nicht soweit zu kommen Trotz extremen Gefühlen vielleicht und auch extremeren Umwälzungen.
00:21:28: Was würdest du empfehlen?
00:21:29: Nennen wir bitte drei Routinen, von denen du sagst okay die bringen wirklich was und wenn Papas diese regelmäßig ausüben dann schaut es gut aus dass sie ihre mentale Gesundheit ganz gut im Griff haben.
00:21:44: Das Wort Routine erhält mich tatsächlich sofort zum Widerspruch weil das ging ein bisschen nach vorbereiteter Checkliste.
00:21:52: Eigentlich geht es selbst zur Sorge.
00:21:54: Und das ist tatsächlich für Männer oft das Schwierigste, aber da kann man sich schon was dazu überlegen nämlich alleine gut für sich zu sorgen sprich Essen schlafen Bewegung und dass ich so oft als erstes aus Männern nach einer Trennung sausen lassen.
00:22:09: achtsamkeit im weitesten Sinn sprich Ich muss jetzt nicht unbedingt meditieren Aber allein dieses innehalten in Ruhe Was nehme ich gerade meinem Leben war?
00:22:19: Was passiert da gerade?
00:22:20: wie geht's mir eigentlich?
00:22:22: Das würde auch wieder dazu führen, dass ich schneller wahrnehme wenn ich Unterstützung brauche oder was mir gerade wirklich gut tut.
00:22:30: Und das dritte es klingt so banal einfach mit mir selbst gut umgehen.
00:22:36: Mir selbst ging über so zu sein wie seinem guten Freund gegenüber wäre und... ...das ist tatsächlich etwas was im Leben viel verändert.
00:22:44: Gut schlafen, gut essen bewegen, achtsam sein und mit mir selber gut um gehen!
00:22:50: Und das klingt jetzt vielleicht banal?
00:22:52: Wenn ich das wirklich konsequent mache, werden sich in meinem Leben auch andere Dinge positiv verändern.
00:22:57: Weil ich mit mir selber positiver umgehe.
00:23:13: Gibt es einen Satz den Du-Vetern in so einer Situation immer wieder sagst?
00:23:18: Weil sie ihn genau auch wirklich in dem Moment hören sollten aber vielleicht niemand ihn zu ihnen sagt?
00:23:25: Es gibt diesen Satz tatsächlich.
00:23:26: Aber das muss ich jetzt wirklich mit einem großen Augenzwinkern sagen weil wir das oft in der Gruppe haben.
00:23:32: Das ist augenauf bei der Partnerwahl Und das ist tatsächlich eine Erkenntnis nach vielen Jahren, wie überrascht Männer, Partner sein können, dass eine Trennung die Probleme in der Partnerschaft nicht löst.
00:23:47: Das heißt es werden Dinge plötzlich sichtbar und an die Oberfläche gespült, die immer schon da waren.
00:23:53: Warum ich diesen Satz wichtig finde?
00:23:55: Es kommt im Endeffekt nur das heraus als immer schon in einer Partnerschaft da war diese Krise und dieses Fenster so verstehen, dass ich eine Chance habe mich zu verändern.
00:24:08: Dann sollte ich jetzt anfangen nachzuschauen wie lasse ich mich auf Beziehungen ein?
00:24:13: Welche Dynamiken habe ich in meiner Partnerschaft?
00:24:16: Wo hab' ich noch nie hingeschaut?
00:24:18: Dann verstehe ich wie meine Beziehung funktionieren.
00:24:21: Und ja!
00:24:23: Ich bin auch ein besserer Partner oder ein achtsammerer Partner in meiner nächsten Partnerschaft auch in der Beziehung zu meinem Kind.
00:24:33: Und wenn man diesen Satz jetzt mit weniger Augenzwinkern formuliert, dann heißt er nutzt die Krise.
00:24:39: Wofür?
00:24:41: Um das hier um mich selber wahrzunehmen und um dass ich um mich selbst zu lernen was ich im zehn ruhigen Jahren niemals gelernt hätte.
00:25:00: Wenn du jetzt anonym aus einer Vätergruppe zitieren dürftest Was sind so die großen Erkenntnisse von den getrennten Vätern über sich selbst?
00:25:08: Fangen wir mit den positiven Dingen an.
00:25:10: Ich glaube, die größten Überraschungen entstehen dort wo Väter nach der Trennung beginnen sich als kompetentere Väter wahrzunehmen.
00:25:20: Wenn ich nicht im Kopf immer habe eigentlich ist die Mama im Nebenzimmer und eigentlich könnte sie das viel besser dann erlebe ich mich plötzlich selbst als kompettenter Vater und das ist diese Kompetenz die die Väter sowieso mitbringen.
00:25:32: dass nur als Nebensatz.
00:25:35: Ich glaube eine dieser anderen Erkenntnisse kritisch im Nachhinein zu hinterfragen, wie weit ich innerhalb der Partnerschaft wirklich der Vater war, der ich jetzt nach der Trennung gerne sein würde.
00:25:50: Das war jetzt wahrscheinlich ein komplizierter Satz aber der heißt im Wesentlichen dass Männer oft durch diese Trennungskrise sich erst damit auseinandersetzen, wie wäre ich denen gern gewesen?
00:26:01: Was ich damit meine ist das diese Ängste die nach der Tränung auftauchen wie Ich verliere den Kontakt zu meinem Kind erlebe Scham, weil ich mich in der Gesellschaft so gesehen fühle.
00:26:13: Dazu führen dass man eigentlich seine Rolle als Vater mal wirklich kritisch anschaut.
00:26:18: und wenn ich eines oft gehört habe ist nach der Trennung erlebe ich mich jetzt plötzlich ganz anders.
00:26:24: Ich verbringe viel mehr Zeit mit meinen Kindern, ich unternehme mir mit ihnen und komischerweise obwohl ich weniger Zeit mit ihnen verbringen im Sinne von Uhrzeit die Präsenz erleben viele anders.
00:26:38: Diese Fragen führen uns jetzt eigentlich zum nächsten Kapitel, nämlich... Jetzt geht es um die Bindung zum Kind.
00:26:45: Also das ist natürlich das Ideal zu sagen okay, die Trennung hat zwar im Endeffekt das bisherige Bild von Familie auf den Kopf gestellt aber ich wurde dadurch ein besserer Vater.
00:27:08: Das ist aber nicht automatisch!
00:27:10: Das
00:27:10: Beste aus dem schlechten rauszuholen Das passiert nicht automatisch, das ist vermutlich wahr.
00:27:15: Aber wie kannst du den konstruiert passieren?
00:27:18: Was sind denn die Wege dahin?
00:27:19: Was wird es denn du sagen auf Basis deiner Erfahrung?
00:27:22: Welche Schritte können wir Väter dann einleiten oder machen?
00:27:26: Oder machen wir vielleicht da unbewusst damit wir besser werden als
00:27:31: Papas?
00:27:31: Ruhig bewahren wäre für mich das Erste weil ich kenne sowohl aus der Einzelberatung als auch aus der Vätergruppe.
00:27:37: Die erste Angst ist immer Ich verliere den Kontakt die Bindung zum Kind.
00:27:42: Das kann natürlich passieren, wenn ich mich komplett rausnehme.
00:27:45: Wenn ich komplett verschwinde aber im Redelfall wird das nicht passieren.
00:27:49: und es gibt dazu auch die gute Nachricht dass man schon in den sechziger Jahren im Zuge dieser Bindungsforschung festgestellt hat, dass gerade der Kontakt zum männlichen Elternteil mehr von der Qualität profitiert als von der Quantität.
00:28:03: Ich finde das ist eine gute Nachrichten.
00:28:05: kann man sich als Vater der grundsätzlich aus der Familien-Situation aus der gemeinsamen Wohnung herausgeht vor Augen führen, es geht um die Qualität.
00:28:14: Wobei seinen Sechzigern wahrscheinlich noch wenig Untersuchungen zum Fifty-Fifty-Motel gegeben hat oder?
00:28:19: Ja, die würden blöd schauen wo wir heute gelandet sind.
00:28:22: Aber keine so aktuelle Studien, die das vielleicht auch demonstrieren.
00:28:26: Das
00:28:26: tut mir weh dass ich da nein sagen muss.
00:28:28: also ich habe mich gemeinsam mit einem Schweizer Väterforscher damit beschäftigt und der hat auch nichts Neures.
00:28:34: Also ist hier glaube ich wirklich ein bisschen hängen geblieben zu einer Zeit wo man sich mit der Bindungstheorie beschäftigt hat Und seither.
00:28:42: mir ist nichts anderes bekannt, außer dass Modelle grundsätzlich gut funktionieren die wir mittlerweile entwickelt haben.
00:28:49: Also Fifty-Fifty-Modell oder eben andere Modelle.
00:29:00: Ich erlebe viele Väter, die kommen und sagen ich will mein Kind sehen.
00:29:04: Ich habe Angst mein Kind zu verlieren!
00:29:06: Ich glaube das das für meinen Kind nicht gut ist wenn es mich nicht mindestens so und so viel sieht.
00:29:12: Ich kann das verstehen als Angst... ...ich kann das auch verstehen als Ausdruck einer Krise aber es wenn ich das so sagen darf, die falsche Blickrichtung.
00:29:21: Die Blickrichtung heißt was braucht mein Kind?
00:29:25: Und ein Kind braucht sowas wie Verlässlichkeit, Stabilität, Fürsorge, Zuwendung und Ich verwende auch gern das Wort Interesse.
00:29:34: Die Frage Was interessiert mein Kind gerade?
00:29:37: Was beschäftigt mein Kind grade?
00:29:40: Da würde es erstaunt sein Wie überrascht viele Männer sind Wenn ich sie frag wann hast du das mal gefragt?
00:29:45: oder in einer schwierigen Situation hast gefragt was los ist Oder hast du versucht Ratschläge zu geben?
00:29:52: Kinder spüren das.
00:29:53: Kinder spühlen es, ob man sich wirklich für sie interessiert oder ob sie sowas werden wie ein... Du verzeihst Objekt einer Trennungskrise.
00:30:04: Vielleicht hast du da noch mehr konkrete Beispiele.
00:30:06: Wie kann ich jetzt als Vater die Beziehung nach so ner Trennung zu meinem Kind sogar nur vertiefen?
00:30:11: Ich komme wieder mit den Worten Verlässlichkeit und Präsenz.
00:30:14: Also das heißt Kinder spühren das wenn Ihr Vater, für sie da ist auch wenn er gerade nicht vor Ort ist.
00:30:20: Also diese Form von Verlässlichkeit und Präsenz dieser Mal die Basis.
00:30:24: Rituale führen dazu dass eben wieder so was wie Verläßlichkeit entsteht.
00:30:28: also wenn ich weiß mein Papa liest mir immer vor wenn ich schlafen gehe darauf kann ich mich verlassen.
00:30:35: Mein Papa fragt mich nach der Schule Wie war's?
00:30:38: Auch das kann ein kleines Rituel sein.
00:30:41: Die einfachsten Rituelles sind die Wirksamsten.
00:30:44: sowas wie Vorlesen gemeinsam spielen sich hinsetzen und über den Tag reden, das sind Dinge die sowas wie echtes Interesse an dem was in meinem Kind vorgeht zeigen.
00:30:57: Und Kinder spüren das!
00:30:59: Generell würde ich sagen so sie mehr Fragen statt Statements abgeben und zuhören statt irgendwas erklären.
00:31:05: Das sind so die Dinge die wirklich wirksam sind.
00:31:08: Braucht es große Geschenke?
00:31:10: Große Geschenken sind sicher auch wichtig keine Frage.
00:31:14: Ich würde aufpassen, wenn die großen Geschenke so was sind wie die Kompensation fehlende Aufmerksamkeit und Zeit zu kompensieren.
00:31:24: Das spüren Kinder und dieses mehr schlechte Gewissen kommt dann einfach auch stärker rüber als wirkliche Zuwendung.
00:31:33: Vielleicht bleiben wir jetzt nur beim Kind und Bindung, die der Zeichel vielleicht für manche Papas am Spiel steht zumindest am Anfang.
00:31:41: es hängt ja immer von persönlichen Involvement ab.
00:31:43: Je länger man das macht, umso mehr beginnt man halt das Spiel auch zu verstehen und diese Rolle auszufüllen.
00:31:50: Und diese verschiedenen Alltagsherausforderungen plötzlich halt zu beherrschen.
00:31:56: Und dann irgendwann hat man es im Griff und es wird ein smootherer Prozess.
00:32:01: Da finde ich schon, dass man als Vater gewinnt und vielleicht wächst an dieser Rolle.
00:32:29: Was ich an dieser Stelle auf jeden Fall erwähnen mag ist auch das Thema Getkeeping.
00:32:33: Die Mutter hat nach einer Trennung oft eine Schlüsselfunktion dafür, wie viel Raum der Vater überhaupt im Leben des Kindes bekommen kann.
00:32:42: Und das ist ein Faktum!
00:32:43: Das ist kein Vorwurf und ich empfehle allen Männern und Vätern nach der Trenning sich dessen bewusst zu sein um das auch zu akzeptieren und damit umzugehen.
00:32:52: Ich erlebe hier oft Rechtstreitigkeiten um Dinge die niemanden wirklich weiterhelfen.
00:32:57: Aber was hilft?
00:32:59: Und dass wird jetzt möglicherweise in einen oder anderen überraschen ist, die Mutter zu verstehen.
00:33:06: Auch die Kindsmutter erlebt gerade eine Krise.
00:33:11: Sie hat auch den Boden unter den Füßen verloren und das Nest verloren, sie hat auch die Träume verloren einer gemeinsamen Zukunft.
00:33:19: Sie versucht auch gerade wieder Boden unter ihren Füssen zu bekommen.
00:33:22: Und ein Satz der dann zum Beispiel im Raum steht wie bitte hilf mir dass mein Kind mich weiterhin als Vater erleben kann?
00:33:32: kann mehr bewirken als jeder Anwaltsbrief.
00:33:34: Aber das heißt natürlich, dass ich in der Situation mit dessen bewusst bin und partnerschaftlich denken muss und nicht in Form eines Trennungskriegs.
00:33:43: Und es wird Fälle geben wo ich das nicht so einfach machen kann.
00:33:46: klar manche Sachen landen vor Gericht, manche Sache landen beim Jugendamt.
00:33:51: aber sogar dort kenne ich Fälle wo der Moment wo ein Vater der Mutter des gemeinsamen Kindes ging über Wertschätzung ausgedrückt hat für den Teil der Arbeit, für diesen Teil des Lebens am gemeinsamen Kind wirklich viel bewirkt hat.
00:34:26: Wir gehen jetzt damit um und diese Situation ist vielleicht nicht immer ganz persönlich zu nehmen aber sie passiert wenn das Kind sagt Sie vermissten Ihre Mutter und Sie wären es gern bei ihr?
00:34:37: Ja das passiert wirklich oft und das höre ich auch wirklich auf.
00:34:40: in einer Vätergruppe gehört wahrscheinlich, besonders wenn es die ersten Male auftritt zu einer der größeren Herausforderungen für jeden Papa, der getrennt ist.
00:34:50: Ich glaube, es gibt keine allgemeingültigen Regeln aber so was wie Ernst nehmen nicht verharmlosen und einfach versuchen abzulenken diesem Gefühl Raum zu geben auch da wieder.
00:35:00: Kinder spüren das Wenn sie Raum bekommen oder wenn versucht wird ihre Emotionen wegzumachen.
00:35:06: Man kann Fragen stellen Was vermisst du gerade?
00:35:09: Was brauchst Du jetzt?
00:35:12: und zuhören, was kommt als Antwort.
00:35:14: Gleichzeitig ist es nicht überdramatisierend, dass ein Kind das seinem Vater sagt kann auch ein Zeichen von Vertrauen sein.
00:35:22: Ich sag dir, dass es mir gerade schlecht geht.
00:35:24: ich sage, dass ich die Mama vermisse.
00:35:26: Ich habe mich oft gefragt warum fällt das Federn so schwer das zu hören?
00:35:31: Und vielleicht ist es auch interessant sich zu überlegen eigentlich vermissen wir vielleicht gar die gleiche Person.
00:35:37: Vielleicht macht's das auch so unerträglich zu hören dass mein Kind die Mama gerade vermisst und vielleicht sogar weint.
00:35:43: Und das heißt es nicht, dass ich mich mit meinem Kind gemeinsam hinsetzen soll und gemeinsam weinen – das wäre vielleicht auch denkbar.
00:35:51: aber das ist nicht die Empfehlung sondern die Empfehlung ist mir bewusst zu sein, dass die Trauer meines Kindes auch meine eigene Trauer aktiviert und dass ich deswegen gerade so Schwierigkeiten habe ruhig zu handeln und das gerne wegmachen will.
00:36:06: eine Antwort, die halt ganz oft hört.
00:36:08: Womit kann ich mein Kind gut ablenken?
00:36:10: Was ist dann gut in der
00:36:11: Situation?".
00:36:12: Ja, es aushalten.
00:36:14: Und was passiert wenn in so einem Trauermoment tatsächlich den Papa die Tränen kommen vor dem Kind?
00:36:20: Wie erklärt man das dem Kind?
00:36:21: ?
00:36:21: Dann würde ich sagen... Ich vermisse auch Wenn das ohnehin passiert und Kinder spüren viel mehr als wir uns bewusst sind.
00:36:31: Und je nach Alter des Kindes kann ich vielleicht ein Gespräch darüber führen.
00:36:35: Das kann unglaublich verbindend sein Aber bei kleineren Kinen reicht es einfach zu sagen, ja ich bin auch traurig dass die Mama nicht da ist.
00:37:00: Die Mama wird vermisst doch sie spielt auch immer noch eine große Rolle denn wenn's um wirklich erfolgreiches Co-Parenting geht und ich glaube das ist das was wir eigentlich brauchen nämlich ein Miteinander.
00:37:12: vielleicht wirst du das bestätigen dann können Kids jetzt durchaus happy aufwachsen trotz einer Trennung wenn Vater und Mutter am gemeinsamen Strang ziehen und zusammenhalten vor dem Kind irgendwie negativ über den anderen oder die andere äußern.
00:37:28: Und dieses Co-Parenting, wie gelingt es deiner Meinung nach?
00:37:32: Was bedeutet für dich jetzt ein Psychotherapeut gutes Co-parenting tatsächlich?
00:37:38: Co- Parenting würde ich nicht als mein Spezialgebiet bezeichnen in der therapeutischen Arbeit und in der Filtergruppe.
00:37:44: was sich aber sehr wohl erlebt sind im Freundeskreis wirklich erfolgreiche Co-parenting Modelle Und die haben etwas gemeinsam.
00:37:52: Die sehen sich als partnerschaftliche Eltern im Interesse der Kinder, also sie sind immer noch daran zu sagen was braucht unser Kind?
00:38:03: und ein Kind braucht keine perfekte Harmonie.
00:38:05: Ein Kind braucht das Gefühl ich bin ja safe, die schauen auf mich auch wenn sie vielleicht nicht mehr zusammen wohnen.
00:38:12: Und das Schlimmste ist wenn Kinder das Gefühl bekommen dass er sich irgendwo entscheiden müssen oder dass sie zwischen den Lagern zerrieben werden.
00:38:20: Konkret kann man sagen so was wie immer aus Kinderperspektive denken.
00:38:24: Gemeinsam die Probleme lösen wollen und nicht gegeneinander, keine Positionen verteidigen und einfach Kinderaltersgericht einbeziehen.
00:38:32: Es gibt sogar einen Modell dazu das heißt Familienkonferenz.
00:38:35: da wird strukturiert damit umgegangen wie wie man einfach Kinder in den Alltag und in die Lebensgestaltung einbezieht auch da wieder altersgerecht.
00:38:44: Und ich würde sogar nicht ausschließen, dass Eltern die das ernst nehmen, dass sie Co-Parenting machen.
00:38:50: So was wie bei der Elternberatung in Anspruch nehmen.
00:38:52: also wenn ich merke es gibt Themen wo wir nicht weiterkommen da kann ich mir genauso einen Mediator oder einen Therapeuten suchen der mich für zwei drei Stunden begleitet und auch da wieder das Kinderinteresse heißt meine Eltern sollen möglichst miteinander in meinem Interesse dieses Co Parenting gestalten als Ex Partner und nicht als Gegner sondern als der Menschen, die eine lebenslange Verpflichtung haben.
00:39:17: Das gemeinsame Kind.
00:39:19: So das war jetzt so schnulzig!
00:39:20: Das kannst du rausschneiden.
00:39:23: Es klingt schnulsig aber tatsächlich ist es wahr und vermutlich auch ein nachhaltiger Wiedererin.
00:39:29: Das bedeutet wirklich eine lebungslange Zwangsgemeinschaft ob man will oder nicht und deshalb bleibt zusammen weiter gar nichts anderes übriges wie die vernünftig gemeinsam zu begehen und zu organisieren Und natürlich immer abgesehen davon, dass das Kind natürlich am meisten davon profitiert.
00:39:47: Profitiert mehr als Eltern wenn der Haus segne auch, wenn er nicht mal im gleichen Haus stattfindet einigermaßen gerade ist.
00:39:54: Das kann ich nur bestätigen.
00:39:54: Ich erlebe was es bedeutet Wenn es Väter nicht gelingt dieses Thema konstruktiv oder partnerschaftlich zu lösen.
00:40:00: Das wird immer ein Thema sein in der Therapie In der Vätergruppe.
00:40:05: Dass immer wieder ein bisschen.
00:40:06: bei dem Thema habe ich meine Krise überhaupt bewältigt.
00:40:08: Wenn ich aus dem Thema nicht aussteigen kann, wenn ich immer nur über die krisenhaften Situationen diese Beziehung definiere, kann das nicht gesund sein auch für mich als Person?
00:40:51: organisieren, dass man da einen guten Kommunikationslevel findet.
00:40:55: Ich behaupte das kennt jeder aus der eigenen Erfahrung, na mal geht mit bestem Ideen und Gedanken in ein Gespräch und landet trotzdem nach ein paar Minuten wieder bei Streitthemen Wenn ich wirklich dort gelandet bin.
00:41:06: natürlich ist es meine Verantwortung an mir zu arbeiten.
00:41:10: Das ist quasi eine Standardantwort.
00:41:12: Aber was sich in dieser Situation machen kann um wieder Druck rauszunehmen is' ich kann anfangen über Jett Nachrichten also über Whatsapp über E-Mail zu kommunizieren mit der Idee nicht das Gleiche rauszuschleudern, was ich in Natur machen würde.
00:41:25: Sondern mir zum Beispiel jedes Mal zu überlegen okay ist das was ich jetzt schreibe im Interesse des Kindes?
00:41:32: Ist das aus der Welt des Kindens herausformuliert?
00:41:36: oder geht es da schon wieder um meine Grenkung und meine Verletzung die ich damit los werden will?
00:41:42: Es ist nicht schön.
00:41:43: also in so einer Situation zu landen wünsche ich niemandem und aus der muss man möglichst schnell raus.
00:41:48: Ich habe schon erlebt, dass das Jugendamt zu Gesprächen eingeladen hat bei Eltern die wirklich in so einer Situation sind und auch diese Gespräche bewirken was.
00:41:57: Einfach wenn ein Dritter dabei sitzt und sagt also okay das habe ich jetzt so verstanden euer Kind versteht es aber so einfach diese Außenperspektive dazu zu kriegen.
00:42:07: Das hilft einfach.
00:42:08: Wie kann ich jetzt konkret verhindern Dass diese Konflikte auf den Rücken des Kindes ausgetragen werden?
00:42:14: Und im schlimmsten Fall dann Sogar noch das Kind in einen Loyalitätskonflikt gerät?
00:42:19: In einem Loyalitätskonflikt geredet das Kind nicht durch die Trennung, sondern durch den Konflikt zwischen den Eltern.
00:42:25: Egal ob der jetzt ausgeliebt wird oder ob der so schwelend immer mit schwingt... Was ich auf jeden Fall selber dazu beitragen kann ist sowas wie Nicht schlecht über die Ex-Partnerin zu sprechen und keine Schulzuweisungen dem Kind oder den Kindern zu streiten und auch nicht zu telefonieren.
00:42:46: Ich bin oft wirklich überrascht, wie oft es passiert das Vete im Nachhinein drauf kommen.
00:42:51: Ah ja stimmt!
00:42:53: Da haben wir gestritten da war sie hier im Nebenzimmer Und Kinder kriegen das mit.
00:42:56: Kinder kriegen die Energie mit Kinder hören was gesprochen wird und Sie haben eine Tendenz Das dann auch als eigene Schul zu interpretieren.
00:43:04: also sprich der Papa ist gegangen weil ich so schlimm war.
00:43:08: Das ist das, was dann meine Kollegen in der Kinder- und Jugendtherapie oft hören.
00:43:13: Und darüber sprechen Kinder nicht mit den Eltern, dass sie sich selbst schuld geben.
00:43:17: Also Loyalitätskonflikte sind etwas, das kann ich vermeiden indem ich partnerschaftlich agiere und einfach an mir arbeite und nicht meine Expartnerin demonisiere.
00:43:28: Und das zweite ist schlichtweg die gesunde des Kindes im Blick zu haben zu streiten oder Böse zu telefonieren.
00:43:35: Und auch so Kleinigkeiten, wie die Übergabe gestaltet wird sind das sicher sehr wesentlich.
00:43:41: was man definitiv unterschätzt wie viele kleine Signale Kinder hier wahrnehmen.
00:43:45: also es reicht vom Augenvertrehen über Türzuschlagen dass lauter Dinge die Kinder wahrnehmen.
00:44:13: Gibt es zu diesem Thema eine Geschichte aus deiner Beratung?
00:44:16: Die dir bis heute Hoffnung macht?
00:44:19: Diese große Geschichte gibt es nicht.
00:44:22: aber was mich wirklich positiv stimmt, ist eine Veränderung zu spüren wie ernsthaft Väter sich mit ihrer Rolle beschäftigen.
00:44:31: Wie ernsthaft sie bereit sind, sich ihren Themen zu stellen auch wenn das unangenehm ist und auch wenn es mit Scham-, Angst- und viel alten Geschichten verbunden ist.
00:44:42: diese Ernsthaftigkeit beeindruckt mich Und wahrzunehmen wie Väter über einen manchmal wirklich langen Zeitraum Aus dieser, meine Ex-Partnerin war böse und die Beziehung war scheiße.
00:44:55: Und deswegen ist alles schief gegangen.
00:44:58: hinkommen zu wie kann ich mein Leben gestalten?
00:45:01: Wie kann ich mich positiv entwickeln um tatsächlich auch in der Qualität zu meinem Kind einfach so was wie ein besserer Vater zu sein?
00:45:10: Ich bin nicht dann ein guter Vater wenn man Ganzes Leben sich um irgendwelche Fragen von Kontaktrecht drehen, sondern ich bin dann ein guter Vater.
00:45:19: Wenn ich mein eigenes Leben gut gestalte und letztlich so was wie ein zufriedener Mensch bin?
00:45:25: Dann wird mein Kind auch sehen, aha!
00:45:28: So kann man sein Leben gestalten.
00:45:30: Da bin ich gern, da fühle ich mich wohl und safe.
00:45:50: Bis dahin braucht es vielleicht nur ein paar Stunden der Reflexion oder eine Stunde der Krise oder Tage oder sogar Monate.
00:45:58: Stell dir jetzt mal vor... Ein Papa, der jetzt gerade frisch getrennt ist und sein Kind nicht sehen kann oder morgen wieder sieht.
00:46:06: Und noch nicht genau weiß wie er das erstemmt, hört jetzt unseren Podcast... ...und sitzt alleine in seiner Wohnung hat gar ja dieses Gefühl auch fuck!
00:46:14: Wie soll es weitergehen?
00:46:15: Was würdest du ihm gern mitgeben?
00:46:18: Ehrlich gesagt, dass ist eine wirklich harte Situation.
00:46:22: Dieser Verlust eines Möglicherweise Lebenstraums von vielen Illusionen, von denen man sich verabschiedet hat wie man gerne partnerschaftlich leben möchte.
00:46:30: Wie man seine Familie gestalten will.
00:46:33: Das zu verlieren ist hart und das tut auch weh.
00:46:37: Und das ist in dem Moment einfach wahr und das Wichtige ist dass es sein darf.
00:46:43: Und diese Idee was sagt man jemandem?
00:46:46: Du bist nicht allein!
00:46:48: Es ist oft ein Gefühl das Fett auch in die Gruppe noch mitbringen wie erstaunt sie sind.
00:46:53: Ah ja, mir geht's ja nicht allein so.
00:46:55: Da gibt es andere Geschichten die dazu passen und sowas wie Trauer zulassen etwas was ganz wichtig ist für diesen Prozess.
00:47:03: Das kann überwältigend sein das kann Angst machen wenn man viel weinen muss aber das ist Teil dieses Prozesse sich von einer Lebensphase von einem Lebensbild zu verabschieden dass schlichtweg nicht mehr möglich sein wird.
00:47:18: Aber das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern quasi ein Zeichen der Lebendigkeit Trauer zu spüren.
00:47:23: Es ist genauso wichtig wie Glücksgefühle zu erleben.
00:47:27: Ich kann es mir meistens nicht aussuchen was ich gerade gerne hätte und was wirklich der banalste Tipp ist such die Hilfe!
00:47:35: Es gibt die Männerberatung, es gibt die Telefonseelsorge... ...es gibt die Krisenintervention Und wenn du morgen früh aufwachst dann beginnt ein neuer Tag und das soll nicht nach Blumenwiese klingen.
00:47:46: aber Ich glaube, jeder der diesen Prozess wirklich durchgestanden hat von ich bin scheinbar an einem Lebensmodell gescheitert und jetzt stehe ich da vor diesem Trümmern und im Zurückschauen weiß ich wie arg das war.
00:48:01: Und heute denke ich mal wow was ist was meinem Leben geworden?
00:48:05: Und wo bin ich da gelandet?
00:48:08: Das wäre anders nicht möglich gewesen.
00:48:11: Danke Thomas, Carlsen, Rauer.
00:48:14: Es war schön dass du da warst.
00:48:17: diesen Podcast beenden mit einem Satz, der eigentlich für den Podcast stehen soll, den du gerade verwendet hast.
00:48:24: Du bist nicht allein – it's true!
00:48:26: Wir sind nicht wahnsinnig viele aber wir sind doch einige Fäter die nach der Trennung doch halbe-halbe machen und deshalb auch dafür volle.
00:48:36: Wenn es dir interessiert, du der diesen Podcast hörst hört ihr gerne andere Episoden an.
00:48:41: Es sprechen andere Väter über ihre Geschichte, über ihren Alltag.
00:48:46: Über ihre Herausforderungen aber auch über ihre Lösungen.
00:48:50: PapaSolo dem Podcast kann man abonnieren überall auf diesen Plattformen Aber auch auf Social Media folgen.
00:48:56: es gibt auf Instagram papaSolo.at.
00:49:01: Ja ich freue mich wenn ihr da vorbeischauts aber schlussendlich die Hauptbotschaft findet sie in den Podcast.
00:49:06: also rein hören oder weiterhören und Ich bedanke mich auf jeden Fall für jedes offene Ohr und für deinen Besuch, Thomas.
00:49:17: Ich wünsche gutes Gelingen und viel Spaß beim Wachsen!